Elbisch FAQ für Anfänger

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Elbisch FAQ für Anfänger

Messagepar Angelzoom » 14 Nov 2011 19:14

Elbisch FAQ für Anfänger

Ich habe mich hier im Sprachen-Forum mal so umgeschaut und gesehen das es eigentlich keine Thread gibt der alles rund ums elbische so richtig zusammenfasst (gut der "RE: Tolkiens Sprachen und Schriften"-Thread, aber ich möchte das ganze mal als eine Art FAQ zusammenfassen). Ich finde wir sollten zusammen mal versuchen das wichtigste zusammenzufassen für Leute die neu sind und auch elbisch lernen möchten, und zwar so, dass es gut verständlich ist (ich persönlich habe es auch noch nicht gelernt und da kam ich auf diese Idee).
Ich fange mal an:

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Gibt es mehrere Elbensprachen?
Es gibt drei verschiedene Elbensprachen, die sogenannten Eldarin-Sprachen:
-Sindarin (Grauelbisch, die Umgangssprache, http://www.sindarin.de oder http://www.sindarin-kurs.de)
-Quenya (Altelbisch, die "Weise" Sprache der Elben, Kurs downloaden)
-Telerin.
Alle drei Sprachen unterscheiden sich grundlegend in Grammatik und Aussprache.
Dann gibt es noch einige Dialekte:
-Nandorin (Die Sprache der Grünelben, nahe verwandt mit Telerin)
-Sindarin-Dialekte (Nordsindarin, Doriathrin den waldelbischen Dialekt (Düsterwald)
Dazu noch Mittel- und Altsindarin. Als letzes zu erwähnen ist das Common Telerin, die Sprache der Elben zur Zeit der großen Wanderung, also die Sprache aus der sich alle eben genannten entwickelt haben und letztendlich die urelbischen (oder "primitiven") Wortstämme.
Allgemeines über die elbische Sprachen gibt es auf http://www.ardalambion.com.

Welche Sprache ist am besten zu lernen, bzw. welche Sprache ist am meisten verbreitet?
Quenya und Sindarin sind die beiden am meisten verbreiteten Elbensprachen und sind etwa gleich leicht erlernbar.

Gibt es ein elbisches Lexikon?
Ja, das Lexikon für Sindarin findet man auf http://www.sindarin.de. Dort gibt es eine Wortliste für die Aussprache, eine Erklärung der Grammatik, einige Beispielsätze und ein komplettes Wörterbuch für Deutsch-Sindarin und Sindarin-Deutsch.
Das Quenya Lexikon findet man auf http://www.dql.de.vu (Deutsches Quenya Lexikon)

Wie funktionert die Schrift der Elben?
Struktur von der Schrift Tengwar:
Es gibt 24 Grundbuchstaben, aufgeteilt in 4 vertikale Spalten (témar) und 6 horiziontale Stufen (tyeller).
Spalte I wurde gewöhnlich für die dentallaute, also die t-serie (tincotéma) benutzt, spalte II für die labialen, die p-serie, (parmatéma) verwendet.
Die Spalten III und VI wechselten je nach Bedürfnissen der jeweiligen Sprache.
Dann gab es noch weitere Sonderzeichen, die in jeder Sprache anderen Gebrauch fanden.
Die Vokale hatten keine eigenen Zeichen, sondern wurden durch sogenannte "tehtar" angezeigt, Bogen oder Punkte auf einem Konsonant Tengwar liegend.
Tengwar bestanden aus einem Bogen(lúva) und einem stamm(telco), die sich verdoppeln und schließen und öffnen konnten, je anchdem was es für ein Buchstabe war.
Seiten zum Thema Tengwar:
http://www-ang.kfunigraz.ac.at/%7Ekatzer/tengwar.html
http://dombach.florian.bei.t-online.de/ ... aenger.htm

Gibt es auch ein richtiges Buch um elbisch zu lernen oder muss ich mir das alles ausdrucken?
Wolfgang Krege wird demnächst ein Lexikon über die elbische Sprache herausbringen.

Welche Sprache wird in "Die Gefährten" gesprochen?
Es wird fast ausschließlich Sindarin gesprochen, nur am Tor von Moria spricht Gandalf Quenya.

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Ich weiß, es ist noch nicht viel drin, aber mit eurer Hilfe können wir hier einen schönen kleinen FAQ bauen.
Wenn etwas sachlich nicht stimmt, dann sagt es bitte und ich korrigiere es. DankeAngelzoom
Angelzoom
 

Re: Elbisch FAQ für Anfänger

Messagepar Aventia » 14 Nov 2011 19:16

Sehr gute Idee, doch leider muß ich dir in manchen Punkten trotzdem widersprechen.

Es gibt mehr als zwei Elbensprachen, man redet normalerweise von drei Eldarin-Sprachen, Quenya, Sindarin und Telerin. Dann kommen noch Dialekte wie das Nandorin hinzu, die Sprache der Grünelben (also nah verwandt mit Telerin) und natürlich diverse Sindarin-Dialekte wie Nordsindarin, Doriathrin den waldelbischen Dialekt (Düsterwald) und natürlich die älteren Formen Mittel- und Altsindarin. Letztlich noch das Common Telerin, die Sprache der Elben zur Zeit der großen Wanderung, also die Sprache aus der sich alle eben genannten entwickelt haben und letztendlich die urelbischen (oder "primitiven") Wortstämme.
Alles was es darüber zu wissen gibt ist am besten auf www.ardalambion.com nachzulesen.

Welche Sprache leichter zu erlernen ist kann sicherlich nicht beantwortet werden. Ich persönlich fand Sindarin einfacher aber die meisten Leute scheinen Quenya leichter zu finden; zumindest außerhalb der "Sindarin-Hochburg" Deutschland.

Tengwar sind am besten zu erlernen bei Gernot Katzer oder Måns Björkman.

Das Sindarin-Buch kam letztes Jahr raus und wurde von Wolfgang Krege geschrieben.

Zusammengefasst:

Generelles über Tolkiens Sprachen:

Die Nr.1 - http://www.ardalambion.com

für Experimentierfreudige - http://www.elvish.org/gwaith/language.htm

Tengwar Feanáro:

deutsche Nr.1: - http://www-ang.kfunigraz.ac.at/%7Ekatzer/tengwar.html

internationale Nr.1 - http://hem.passagen.se/mansb/at/
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Re: Elbisch FAQ für Anfänger

Messagepar Angelzoom » 14 Nov 2011 19:17

Am verbreitetsten war sicherlich Sindarin, jedenfalls in Mittelerde, und das ist ja wohl unser Hauptaugenmerk. Quenya war dort die größte Zeit lang eine tote Zeremonial- und Wissenschaftssprache wie bei uns Latein.

Zu den Tengwar:
Das erste Schriftsystem waren die Sarati, erfunden von Rúmil für das Quenya. Fëanor adaptierte sie später und erschuf die Tengwar, natürlich ebenfalls ausgelegt für Quenya, aber vermutlich wohl recht bald auch für Telerin.
Mit der Verbannung der Ñoldor kamen die Tengwar auch nach Mittelerde und wurden dort von den Sindarin adaptiert. Später verbreiteten sie sich in ganz Mittelerde, oder zumindest dem nordwestlichen Teil der für unsere Geschichten von Bewandniss ist. So wurden die Tengwar also auch für viele menschliche Sprachen gebraucht und sogar Sauron benutzte sie für seine schwarze Sprache.
Sehr früh (etwa zeitgleich mit den Tengwar???) hatten die Sindar jedoch die Runen (Certhas) erschaffen, also ursprünglich ausgelegt für Sindarin. Als die Ñoldor nach Mittelerde kamen benutzten sie widerum (allerdings höchst selten) auch die Runen für Quenya und nannten sie "Certar". Mit den Ñoldor kamen sie über Eregion nach Khazad-Dûm und wurden von den Zwergen als "Angerthas Moria" adaptiert. Diese widerum brachten sie auch zum einsamen Berg wo erneut Variationen vorgenommen wurden die man jetzt als "Cirth Erebor" kennt.
Vermutlich wurden sie im Zuge der Verbreitung bei den Zwergen auch den Menschen bekannt.
Angelzoom
 


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